Angebote vor Ort

Lernziele für die Schülerinnen und Schüler

Schülerinnen und Schüler sollen

  • durch die intensive Betreuung in kleinen Gruppen ihre Deutschkenntnisse verbessern.
  • durch die Studierenden positive Rückmeldung zu ihren bisherigen Kenntnissen erhalten.
  • von den Studierenden gezielt unterstützt und motiviert werden, ihre sprachlichen Kenntnisse weiter auszubauen und in den Regelunterricht einzubringen.

Inhalte und Methoden

Der (sprachen-)integrative Ansatz mit Schwerpunkt auf Sprachenreflexion und die kommunikative Methode mit Schwerpunktsetzung auf den interkulturellen Ansatz leiten das methodische Vorgehen. Durch ein Leitfadeninterview mit den Deutschlehrkräften der Förderkinder und durch den Einsatz einer Sprachstandsdiagnostik wird zu Beginn des Förderunterrichts der individuelle Förderbedarf ermittelt. Die Lernmaterialien werden auf den Förderbedarf abgestimmt.
Die Förderlehrkräfte haben die Möglichkeit sich mit Klassen- und Deutschlehrkräften der Kinder abzustimmen, um den Förderunterricht gezielt an die sprachlichen Bedürfnisse der SchülerInnen anzupassen.

Rahmenbedingungen der Förderung

Am ersten Durchlauf des Projekts sind neun Schulen aus der Stadt und dem Kreis Paderborn beteiligt:

  • Bonifatiusschule
  • Friedrich von Spee Gesamtschule
  • Georgschule
  • Hauptschule am Niesenteich
  • Hauptschule Delbrück
  • Kilianschule
  • Krollbach Schule Hövelhof
  • Realschule am Niesenteich
  • Hauptschule Bad-Lippspringe

1 Gesamtschule, 1 Realschule, 7 Hauptschulen und 15 Studierende, die die Förderstunden geben. Hierbei werden bis zu  100 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-6 in 24 Fördergruppen gefördert.

Vorzugsweise werden zwei Studierende an einer Schule untergebracht. Ansprechpartner/innen sind die Deutschlehrkräfte der Förderkinder. Der Förderunterricht findet pro Fördergruppe zweimal wöchentlich jeweils zweistündig statt.
Die SchülerInnen mit Migrationshintergrund (Drittstaatsangehörigkeit) werden aus der Orientierungsstufe (5.-6. Klasse) ausgewählt. Der Förderunterricht wird in den vorhandenen Stundenplan integriert.

Kooperation

Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf Schulen in der Stadt und im Kreis Paderborn. Ab Mitte September 2009 besuchten die Projektmitarbeiterinnen die Schulen, sie stellten das Projekt vor und stimmten den Förderbedarf ab. Das Projekt erfuhr von Beginn an große Zustimmung.
Gemeinsamer Projektstart mit allen am Projekt beteiligten Partnerinnen und Partnern war am 3. November 2009 in einer Kick-Off-Veranstaltung an der Universität, wo eine  Begegnung und der erste Austausch der angehenden studentischen Förderlehrkräfte mit den Schulleitungen stattfanden.
Das Integrationsbüro der Stadt Paderborn ist über das Projekt informiert. Es findet ein regelmäßiger Austausch mit dem Integrationsbeauftragten statt.
Aktuell werden Kontakte zu außerschulischen Trägern aufgenommen, um ein bis zwei Fördergruppen in außerschulischen Freizeiteinrichtungen oder in Kooperation mit Integrationsvereinen einzurichten,

Feriencamps

Förderung und Unterstützung der Schülerinnen und Schüler in Camps (Ostern und Sommer)

Im Oster- und Sommercamp wurden sprachliche Kenntnisse im Deutschen vertieft und erweitert. Das außerschulische Umfeld, gemeinsame Aktivitäten, die die Kommunikation anregen, sowie eine Lernphase über mehrere Tage hinweg förderten die Lernmotivation und das Interesse an der eigenen sprachlichen Entwicklung.