Angebote vor Ort

Lernziele für die Schülerinnen und Schüler

  • Ausbau und Sicherung vorhandener sprachlicher Kompetenzen
  • Unterstützung bei Lernschwierigkeiten in bestimmten sprachlichen Bereichen
  • Hilfen für einen erfolgreichen Übergang in die weiterführende Schule
  • Ausbau der Sozialkompetenzen

Inhalte und Methoden

Inhaltlich sollen vor allem die Bereiche ermittelt werden, die dem Kind Schwierigkeiten bereiten und die den Anschluss an den Regelunterricht erschweren. Die Erlangung förderdiagnostischer Kompetenzen steht für die Studierenden im Vordergrund. Dabei wird vor allem ermittelt, welche Kompetenzen das Kind bereits mitbringt, um so eine individuelle, auf die sprachlichen Bedürfnisse des Kindes ausgerichtete Förderung möglich zu machen. Da die Praxistätigkeit den Anspruch hat, sich den Wünschen und Bedürfnissen der Lernergruppe anzupassen, kann keine Einschränkung konkreter Methoden vorgenommen werden. Vielmehr werden diese den Themenschwerpunkten und der Lernumgebung angepasst. Wichtig ist zudem, dass die Lerninhalte handlungsorientiert vermittelt werden. Somit kann gewährleistet werden, dass ein intensiver, motivierender Förderunterricht stattfindet, der sowohl für die Schüler als auch für die studentischen Lehrkräfte eine nachhaltige Auseinandersetzung mit den jeweiligen sprachlichen Kompetenzbereichen ermöglicht.

Rahmenbedingungen der Förderung

Die Praxistätigkeit wird zum größten Teil in dritten und vierten (teilweise auch in zweiten) Klassen an teilnehmenden Münsteraner Grundschulen durchgeführt. Die Kinder sind zwischen 7 und 11 Jahre alt. Der Förderunterricht wird in enger Absprache mit der Schulleitung in den Regelstundenplan des Kindes integriert. Die Studierenden der Universität fördern die Kinder meist vormittags, während die Studierenden der Fachhochschule nachmittags für die Kinder aus dem Ganztagsbereich Sprachförderprojekte anbieten.

Kooperation

Um einen umfassenden Informationsaustausch zwischen den Teilnehmenden zu gewährleisten, finden in regelmäßigen Abständen Planungstreffen zwischen den Vertretern des Amtes für Schule und Weiterbildung und den Vertretern der Hochschulen statt. Des Weiteren wird der Kontakt zu den jeweiligen Schulleitern und Schulleiterinnen sowie zu den jeweiligen dort arbeitenden Studierenden durch Hospitation seitens der Vertreterinnen der Hochschulen und seitens der Vertreterin des Amtes für Schule und Weiterbildung vertieft. Die Projektkoordination steht beiden Seiten sowohl für persönliche als auch für telefonische Gespräche zur Verfügung, damit eventuell auftretende Fragen und Schwierigkeiten sofort geklärt werden können.

Feriencamps

In den Osterferien wurde in dem Zeitraum von 29.03. – 01.04.2010 das erste Sprachcamp durchgeführt. In Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern erarbeiteten und organisierten Studierende der Universität und der Fachhochschule ein vielseitiges Angebot mit zahlreichen Sprachsituationen im Wechsel mit motivierenden Bewegungs- und Spielphasen. Folgende Inhalte wurden den Kindern geboten:

  1. Hörspiele selbst gemacht
  2. Rätsel, Sachtexte rund um die Welt der Tiere
  3. Lesetiger- Geschichten aus dem Dschungel
  4. Theater spielen – Nachspielen von Szenen aus Märchen
  5. Erstellen einer Campzeitung

Es haben zudem besondere pädagogische Maßnahmen statt gefunden, z.B. gemeinsame Aktivitäten, wie ein Besuch in der Stadtbücherei Münster und ein Besuch im Allwetterzoo.  

Als Dokument der erfolgreichen Arbeit ist eine Campzeitung entstanden.

Zum ersten Sprachcamp gab es sowohl von den Kindern als auch von den Eltern sowie von allen an der Durchführung beteiligten Personen positive Rückmeldungen.