Qualitätssicherung

Eingesetzte Methoden

Um die Qualität des Projektes zu sichern bzw. stetig verbessern zu können, werden zum Einen die Lerntagebücher der Studierenden einer Auswertung unterzogen. Zudem finden regelmäßige Reflexionsgespräche mit den Studierenden statt, bei denen der gesamte Praxiseinsatz beleuchtet wird, um mögliche Schwierigkeiten/Probleme, aber auch gelungene Ansätze und Methoden herauszuarbeiten. Neben formalen Fragen (z.B. Projektbeschreibung, abgeleistete Stunden, Führen des Lerntagebuchs etc.) stellt sich oftmals die Frage nach der Zusammenarbeit der Studierenden und der Praxiseinrichtungen. Die Gespräche werden in Form kurzer Mitschriften protokolliert. Auch die Standorttreffen sowie die hochschulinternen Treffen werden durchgehend protokolliert. Bei Bedarf werden weitere Gespräche mit den Praxiseinrichtungen geführt.

Erste Ergebnisse

Sowohl für die Studierenden als auch für die Zielgruppe ist die Projektarbeit in Kleingruppen sehr sinnvoll, da die Kinder auf diese Weise individuell begleitet und unterstützt werden können. Als große Bereicherung und günstig für den weiteren Lebensweg für die Student(inn)en werden die zusätzlich erworbene Praxiserfahrung und die Projekterfahrung empfunden. Die Praxiseinrichtungen begrüßen das Projekt, da Kinder mit einem besonderen Förderbedarf in Kleingruppen gezielt und individuell gefördert werden. An den Hochschulen wird durch das Projekt die Weiterentwicklung und Ausgestaltung des Schwerpunktes „Migration und interkulturelle soziale Arbeit“ angestoßen. Studierende erhalten zudem Praxiserfahrungen in der Zusammenarbeit mit Behörden, Schwierigkeiten bei der Beantragung von Fördergeldern, Verzögerungen der Mittelbewilligung, Vertragsabschlüsse und notwendige Formalitäten, z.B. Nachweis der abgeleisteten Stunden, Mittelbeantragungen vor Geldausgabe. Dies alles ermöglicht den Studenten – neben den Erfahrungen in einer Praxisstelle – einen realistischen Einblick in die Arbeit bei einer Kommune.