Angebote vor Ort

Lernziele für die Schülerinnen und Schüler

  • Förderung von sozialen Kompetenzen (z.B. Kooperationsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Fähigkeit mit Dissens umzugehen)
  • Förderung von interkulturellen Kompetenzen (u.a. selbstreflexive)
  • Stärkung des Selbstbewusstseins / Selbstausdruck im Hinblick auf ihre kulturelle Identität
  • Förderung der Kreativität
  • Förderung des Selbstausdrucks und des Selbstwertgefühls durch spiel- und bewegungspädagogische Ansätze

Inhalte und Methoden

Die individuellen Fähigkeiten und Kenntnisse der Studierenden sind auf die spezifischen Situationen der einzelnen Schulen abgestimmt und in einem kreativen Konzept festgehalten. Inhaltliche Gestaltungen beziehen sich unter anderem auf die Bereiche Tanz, Musik, Theater, Spiel und Bewegung. Umgesetzt werden sie etwa durch gemeinsame Gruppenaktivitäten; ergänzend wird an manchen Schulen eine spielerische Sprachförderung bei der Hausaufgabenbetreuung eingesetzt. Durch den kreativen Ansatz können unter anderem Kinder und Jugendliche erreicht werden, die über geringe deutsche Sprachkenntnisse verfügen. Außerdem wird durch das Spielen im weitesten Sinne eine selbstreflexive Auseinandersetzung mit dem Eigenen – und damit auch dem Fremden – gefördert.

Rahmenbedingungen der Förderung

Beteiligt sind die Schulformen Haupt-, Real-, Gesamtschule und Gymnasium. Die Altersgruppe erstreckt sich von 10 bis 17 Jahren. Das Förderangebot ist an manchen Schulen in den regulären Stundenplan integriert (etwa in den Wahlpflichtunterricht); teilweise bildet die Förderung aber auch ein gänzlich freiwilliges Angebot im Nachmittagsbereich.

Kooperation

An jeder Schule ist mindestens eine Lehrkraft und/oder SchulsozialarbeiterIn in das Projekt involviert. Neben der FH und der RAA stehen sie den Studierenden als Ansprechperson zur Verfügung. In regelmäßigen Abständen finden Evaluationsgespräche mit allen am Projekt Beteiligten statt (VertreterInnen der Schule, Studierende, FH und RAA). Auch gibt es standortübergreifende Treffen, in denen insbesondere der Austausch zwischen den Schulen und den Studierenden gefördert wird. Kooperationspartner werden darüber hinaus als Referenten in das Begleitseminar eingeladen.

Feriencamps

Das neuntägige Feriencamp wird in den Sommerferien stattfinden. Konkrete organisatorische und inhaltliche Planungen erfolgen derzeit.