Angebote vor Ort

Lernziele für die Schülerinnen und Schüler

Zur Verbesserung der Integrationschancen der Schülerinnen und Schüler werden diese zunächst in ihrer Sprachkompetenz gestärkt. Ein zentraler Punkt ist zudem die Persönlichkeitsstärkung, wie z.B. die Resilienzförderung, aber auch die Förderung der interkulturellen Kompetenz der Kinder und Jugendlichen. Durch die intensive Arbeit in Kleingruppen werden zudem die sozialen Kompetenzen gefördert, indem z.B. die Auseinandersetzung mit Diskriminierung und Vorurteilen angeregt wird und die Schülerinnen und Schüler darin befähigt werden, mit einem Partner oder in Teams unterschiedlicher Herkunft zu arbeiten.

Inhalte und Methoden

Die Studierenden der Sozialen Arbeit bieten schwerpunktmäßig eine ganzheitliche Begleitung und Unterstützung bei der Entwicklung von Lernstrategien durch geeignete methodische Ansätze sowie durch außerschulische kreative, musische oder medienpädagogische Zugänge an. Die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen findet in Form von Projekten statt, welche die Studierenden selbstständig planen und ausführen. Die Gestaltung der Projekte obliegt somit im weitesten Sinne den Studierenden, so dass verschiedene Themen (z.B. Vorurteile und Diskriminierung, Kultur und kulturelle Vielfalt, Energie und Umwelt) und unterschiedliche Methoden und Ansätze (z.B. Medienpädagogik, Theaterpädagogik, Erlebnispädagogik) aufgegriffen werden. Welche Schwerpunkte die Studierenden setzen, hängt von der jeweiligen Einrichtung, der Organisation, den Kindern und Jugendlichen sowie letztlich den Studierenden selbst ab.

Rahmenbedingungen der Förderung

Das Alter der Kinder und Jugendlichen variiert zwischen acht und achtzehn Jahren, wobei neben Grundschulen auch Schülerinnen und Schüler von Haupt-, Gesamt- und Realschulen vertreten sind. Die Förderangebote finden einerseits in Einrichtungen des Offenen Ganztags an Schulen, andererseits aber auch in Einrichtungen der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit (z.B. Jugendzentren, Offene Türen) während der regulären Öffnungszeiten statt. Zum Teil beginnt der Praxiseinsatz direkt nach bzw. schon während der Hausaufgabenbetreuung oder aber erst in der Freizeit der Kinder und Jugendlichen in den Nachmittags- und Abendstunden.

Kooperation

Der Austausch zwischen den Hochschulen und den Praxiseinrichtungen sowie den Studierenden erfolgt zum größten Teil in Einzelgesprächen nach Absprachen mit den Beteiligten. Die Studierenden sorgen zudem selbstständig für einen regelmäßigen Austausch mit den Praxiseinrichtungen. Um das Projekt stärker an der Hochschule zu verankern, finden hochschulintern regelmäßige Treffen statt. Zusätzlich tauschen sich alle beteiligten Projektpartner (FH Köln, KatHO Köln, RAA Köln sowie RAA Leverkusen) bei monatlichen Standorttreffen über den Stand des Projektes aus.


Feriencamps

Osterferien 2013

Heldin oder der Held in einer Abenteuergeschichte - dieser Traum wurde in den Osterferien für 26 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis 12 Jahren Wirklichkeit. Denn vom 2. bis 6. April verwandelte sich der Bürgerbusch in das mittelalterliche Märchenland Silvanien und die Kinder wurden zu Wald-Ritterinnen und Wald-Rittern, die auf die Natur und die Bewohner aufpassen.

Die teilnehmenden Jungen und Mädchen hatten die Aufgabe den "Märchendieb" zu fangen. Dazu lernten sie in den ersten Tagen zaubern, kämpfen und heilen, Fertigkeiten, die sie später einsetzten, um die Märchenfiguren des jeweiligen Tages zu befreien. Dazu gehörten Rumpelstilzchen, Aladin und viele mehr. Dabei lernten sie den Wald und seine Bewohner kennen, stellten sich kniffligen Rätseln und trafen märchenhafte Figuren, die von den Betreuern gespielt wurden. In einer Mischung aus interaktiver Schnitzeljagd, Improvisationstheater und Naturschulung mussten die jungen Heldinnen und Helden ihren Teamgeist unter Beweis stellen, sich in fairen Kämpfen mit Posterwaffen messen und konnten den Verlauf der Geschichte durch geschickte Entscheidungen beeinflussen. Das Spiel basiert auf dem pädagogischen Konzept des Vereins "Waldritter e.V.", welches seit mehreren Jahren deutschlandweit erfolgreich umgesetzt wird.

Als Start- und Endpunkt des Angebots stand freundlicherweise das Familienzentrum Nikolaus-Groß-Str. 2 für die Wald-Ritterinnen und Wald-Ritter offen. Das Abenteuerspiel wurde von den kommunalen Jugendhäusern in Zusammenarbeit mit der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien durchgeführt. Im Rahmen des Modellprojekts "Chancen der Vielfalt nutzen lernen" wirkten pädagogisch geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Waldritter e.V. sowie Studierende Sozialer Arbeit der Katholischen Hochschule NRW, Abt. Köln und der Fachhochschule Köln aktiv mit.

Der Fachbereich Kinder und Jugend der Stadt Leverkusen ist seit 2010 ein lokaler Partner im landesweiten Modellprojekt "Chancen der Vielfalt nutzen lernen". Dessen Ziel ist es, den Studierenden Sozialer Arbeit interkulturelle Kompetenzen in Praxis und Theorie zu vermitteln. Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Integrationsfonds (EIF) kofinanziert.

Quelle: Pressestelle der Stadt Leverkusen

Fotos des Feriencamps 2013 finden Sie unter Medien

Osterferien 2012

Im Rahmen des Projektes "Chancen der Vielfalt nutzen lernen" fanden in den diesjährigen Osterferien zwei Feriencamps, an den Standorten Leverkusen und Köln, statt. Partner waren die Städte Leverkusen und Köln, die RAAs Leverkusen und Köln, die KatHO NRW, Abt. Köln, FH Köln, das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW und das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW. Die Projekte wurden aus Mitteln des Europäischen Integrationsfonds kofinanziert.

In Leverkusen stand das Feriencamp unter dem Motto "Spielen ohne Grenzen" und lockte Mädchen und Jungen ab 12 Jahren zu dem vielfältigen und abwechslungsreichen Programm, welches in Kooperation mit dem Mädchentreff Mabuka, dem Haus der Jugend, dem Lindenhof, der RAA Leverkusen, der KatHO NRW, Abt. Köln und der FH Köln angeboten wurde. Direkt am ersten Tag des Feriencamps ging es mit einem Highlight los, da der Besuch des Phantasialands in Brühl auf dem Programm stand. Gerade Jugendliche, die sich sonst die Eintrittsgelder dort nicht leisten können, konnten durch die öffentliche Förderung der Ferienaktion dabei sein. Am zweiten Aktionstag wurde die neue Rutsche im Erlebnisbad Calevornia von den Teilnehmenden eingeweiht. Heiß her ging es beim Fußballturnier im Lindenhof, bei dem fünf Mannschaften aus verschiedenen Leverkusener Jugendeinrichtungen gegeneinander antraten, um sich zu messen und den begehrten Pokal zu gewinnen. Abschluss der Woche bildete der zweitägige Besuch des Klettergartens Birkenberg. Dort konnten die Kinder zeigen was in ihnen steckt. Unter professioneller Anleitung konnten sie mithilfe von Kommunikation und Teamarbeit bis an ihre Grenzen gehen und manchmal auch darüber hinaus. Gemeinsam wurden Hindernisse überwunden, Aufgaben gelöst und in beachtliche Höhen geklettert. Klar, dass durch diese positiven Erlebnisse das Selbstbewusstsein und das Sozialverhalten in der Gruppe gestärkt wurden. Am letzten Tag der spannenden Woche wurde gemeinsam im Kletterpark gegrillt und gefeiert.

Fotos des Feriencamps 2012 finden Sie unter "Medien".

Osterferien 2011

In der zweiten Woche der Osterferien 2011 fand das Feriencamp "Cirkus aktiv" in der OT Nonni in Köln – Ehrenfeld statt. In Kooperation mit dem Kölner Spielecircus konnten Kölner und Leverkusener Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren zusammen üben zu jonglieren, übers Feuer zu springen, Pyramiden zu bauen, übers Seil zu balancieren, Teller zu drehen und Diabolo zu spielen. Am letzen Tag des Ferencamps traten alle TeilnehmerInnen gemeinsam in einer echten Vorführung auf, zu der auch zahlreiche Eltern, UnterstützerInnen und Interessierte erschienen waren. Dann hieß es: Vorhang auf und Manege frei für die Show der Nachwuchsartisten! Applaus war garantiert und die Vorführung sowie das gesamte Feriencamp ein voller Erfolg!

Fotos des Feriencamps 2011 finden Sie unter "Medien".

Sommerferien 2010

In den Sommerferien 2010 fanden zwei Feriencamps statt - eines in Köln und eines in Leverkusen.

Das Angebot in Leverkusen erstreckte sich über vier Tage und erfolgte in Kooperation mit dem Jugendhaus Lindenhof in Leverkusen, der JOB Service Leverkusen gGmbH und der Eventagentur Insight Out in Köln. Neben verschiedenen Methoden und Übungen aus der Erlebnispädagogik wurde auch der Hochseilgarten am Birkenberg in Leverkusen als Angebot eingebunden, um 45 Kinder und Jugendliche in ihrer interkulturellen Kompetenz fördern und stärken zu können.