Angebote vor Ort

Lernziele für die Schülerinnen und Schüler

  • Unterstützung bei der Sprachbildung in allen sprachlichen Fertigkeitsbereichen
  • Auf- und Ausbau fachsprachlicher Kompetenzen
  • Auf- und Ausbau des sprachlichen Selbstbewusstseins und einer positiven Sicht des eigene Sprachvermögens

Inhalte und Methoden

Die teilnehmenden Kinder sollen durch die Studierenden individualisierte Unterstützung in den Bereichen erhalten, in denen ihre sprachlichen Schwierigkeiten schulischen Erfolg erschweren. Dazu stehen zu Beginn der Förderarbeit sprachdiagnostische Kompetenzen im Fokus, daneben das Kennenlernen der Kinder und ihrer jeweiligen Kompetenzen, ihrer individuellen Lernbiografien und Lernervariablen.

Die Förderarbeit soll ganzheitlich, lernerorientiert und anwendungbezogen erfolgen. Es soll gewährleistet werden, dass der Förderunterricht auf motivierende und strukturierte Weise geplant und durchgeführt wird, sodass die Kinder ihn als gewinnbringend und angenehm erleben. Ziel ist der Aufbau eines abwechslungs- und bewegungsreichen und alle sprachlichen Fertigkeiten fördernden Curriculums, das in enger Abstimmung an das Regelcurriculum steht.

Rahmenbedingungen der Förderung

Das Projekt wird größtenteils mit Schülern der zweiten, dritten und vierten Klassen von sechs teilnehmenden Bonner Grundschulen mit einem hohen Anteil von mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler durchgeführt, die nicht bereits anderweitig gefördert werden. Die Schulen wurden von der Stadt Bonn (Stabstelle Integration /  Schulamt) ausgewählt. Die teilnehmenden Kinder wurden von den Schulen ausgewählt. Der Förderunterricht wird dem innerschulischen Curriculum des Regelstundenplans der Kinder angepasst. Die Studierenden der Universität fördern die Kinder zumeist nachmittags in Zweier-Teams.

Kooperation

Die Studierenden werden in den Tutorien gemeinsam von den Projektbeteiligten in Person der abgeordneten Lehrerin und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin betreut und beraten.

Über die Stabstelle Integration -abgeordnete Lehrerin - wird der Kontakt zu den Schulen gesichert.

Zur Gewährleistung eines umfassenden Informationsaustauschs zwischen den Projektbeteiligten finden in regelmäßigen Abständen Treffen zwischen den Vertretern der Hochschule und der Stadt Bonn statt.