Ausbildung der Studierenden am Standort Bochum

Lernziele für die Studierenden

  • Vermittlung interkultureller Kompetenzen
  • entdecken und erweitern der eigenen Potenziale
  • Methodenkenntnis
  • Vertiefung theoretischer Kenntnisse
  • Schulung der Reflexionskompetenz

Inhalte und Methode

Den Studierenden wird durch ein vorbereitendes und ein begleitendes Seminar, aufbauend auf den festen Studieninhalten, Grundkompetenzen im Bereich Lernförderung, Sprachförderung und interkultureller Kompetenz vermittelt. Ziel ist hier eine praxisnahe und handlungsfeldbezogene Ausbildung der Studierenden im Bereich der interkulturellen Pädagogik. Das Seminar hat einen starken Praxisbezug durch den Einsatz externer Referenten. Die einzelnen Fortbildungsbausteine werden im Folgenden aufgelistet:

  • Sprache durch Sport
  • Sprache durch Lernstrategien
  • Sprache durch Bilderbücher
  • Sprache durch Rhythmus, Musik, Klänge und Geräusche
  • Sprache durch Kunst

Eine offene Gestaltung des Seminars, machte es den Studierenden möglich, eigene Erfahrungen und Ideen mit einbringen und sie im Plenum diskutieren und reflektieren zu können. Die Studierenden bereiten selbstständig die Förderstunden vor, diese sind ebenfalls Inhalt des Seminars, sie werden vorgestellt und diskutiert.

Rahmenbedingungen zum Studienangebot

Die Begleitung der Studierenden erfolgt im Rahmen des EFH-Seminars „Interkulturelle Arbeit / 5.2 LV 1“. Damit ist das Seminar im Pflichtmodul V  'interkulturelle und internationale Soziale Arbeit' fest in das Studium eingebunden. In einem Umfang von 2 SWS findet das Seminar regelmäßig Montags statt. Die am Projekt beteiligten Studierenden befindet sich zwischen dem dritten und fünftem Semester des Bachelor Studiengangs Soziale Arbeit.

Praxisbegleitung

Die Praxisbegleitung erfolgt durch Herr Henken-Mellies (Hauptamtlich Lehrender der ev. Fachhochschule RWL) und Christiane Nieland (wissenschaftliche Mitarbeiterin). Das Begleitseminar bietet den Studierenden die Möglichkeiten den Praxiseinsatz systematisch zu begleiten und theoretisch zu vertiefen. Die Studierenden lernen exemplarisch die Anforderungen und Chancen von Interkulturalität anwendungsorientiert in ihr sozialarbeiterisches Handeln einzubeziehen. Durch die Arbeit in Tandems, haben die Studierenden die Möglichkeit ihr eigenes Handeln zu reflektieren und voneinander zu lernen. Zudem können die Studierenden jederzeit Sprechstundentermine mit den Projektbeteiligten Mitarbeitern vereinbaren. In den Schulen haben die Studierenden feste Ansprechpartner, die bei Fragen und Schwierigkeiten, die die Kinder, die Gruppe oder Räumlichkeiten betreffen, zur Seite stehen. Hospitationen in der Schule dienen der Praxisbegleitung, die Studierenden haben die Möglichkeit ihre Förderstunde mit einem Fachleiter zu besprechen, zu analysieren und ggf. zu bewerten.