Angebote vor Ort

Lernziele für die Schülerinnen und Schüler

  • Spaß an der Begegnung / neue Zugänge zum Zweitspracherwerb erreichen
  • Verständigung und Verständnis / Sprachkompetenz steigern
  • Projektorientierte Sprachförderung
  • Stärkung des Selbstbewusstseins und der Sozialkompetenz
  • Schulung der Selbst- und Fremdwahrnehmung

Inhalte und Methoden

Die methodischen Ansätze werden von den Studierenden selbst im Rahmen des Vorbereitungsseminares entwickelt. Dabei richten sie sich nach den Fortbildungsinhalten der Lehrveranstaltung oder eigenen praktischen Erfahrungen. Einige Schulen haben sich angeboten bei der Planung mitzuwirken und eine Fachkraft bereit zu stellen, die das Projektvorhaben begleiten soll. Die Gruppe an der GGS Hofstede erarbeitet ein Buch, welches verschiedene Geschichten und Bilder zum Thema 'Freundschaft' enthält. Die Geschichten und Bilder sind das Ergebnis der Gemeinsamen Arbeit in der Projektzeit. In der Gruppe an der GGS an der Maarbrücke schreiben die Kinder eigene Lieder, Texte und Melodien werden gemeinsam erarbeitet. Ein weiteres Kurzprojekt beschäftigt sich mit dem Thema: 'was ist los in meinem Herzen', in diesem Rahmen erstellen die Kinder Collagen, über die sie in Austausch treten. An der Grundschule am Tippelsberg wird mit den Kindern ein Theaterstück erarbeitet, wobei sie Szenen, Requisiten und Bühnenbilder gemeinsam erstellen. Das Theaterstück "Schneewittchen und die sieben Zwerge" wird am Ende des Schuljahren vor der Schule und den Eltern aufgeführt.

Rahmenbedingungen der Förderung

Am Standort Bochum sind 8 Grundschulen und 15 Studierende an dem Projekt beteiligt. Die Auswahl der Schüler erfolgt in Absprache mit der Schulleitung und den Lehrenden der jeweiligen Grundschule. Alle beteiligten Schüler besuchen die dritte oder vierte Klasse. Die Förderangebote finden in den meisten Fällen nach der Mittagszeit um ca. 14.00-16.00 Uhr statt.

Kooperation

Hervorzuheben ist die sehr gute Kooperation mit dem Integrationsbüro der Stadt Bochum, ein Mitarbeiter nimmt regelmäßig an den Lehrveranstaltungen teil, dadurch ist ein stetiger Austausch gewährleistet. Die projektbeteiligten Schulen werden durch Anschreiben über den Projektverlauf informiert und stehen im Austausch mit den Studierenden. Ein Treffen aller Projektbeteiligten Kooperationspartner ist in Planung.

Feriencamps

Veranstalter des Osterferiencamps war das Integrationsbüro der Stadt Bochum, gemeinsam mit der ev. Fachhochschule RWL und verschiedenen Kooperationspartnern, dem Sportbund, der Olympiastützpunkt in Wattenscheid und der Bogestra wurde ein viertägiges Osterferiencamp organisiert. Insgesamt 75 Kinder aus 8 Bochumer Grundschulen nahmen an der viertägigen Erlebniswoche teil. Der Olympiastützpunkt in Wattenscheid stellte die Sportfläche und die Mittagsverpflegung der Kinder in der hauseigenen Mensa. Die Förderangebote standen unter dem Motto 'Sprache durch Sport' mit Schwerpunkt in den Bereichen Fußball, Tanz und Artistik. Gemeinsam mit den Übungsleitern betreuten die Studierenden der ev. Fachhochschule RWL die verschiedenen Aktionen. Das Osterferiencamp fand seinen Abschluss in einer großen gemeinsamen Veranstaltung, bei der die Kinder die eingeübten Tanz und Jonglagenummern vor prominentem Publikum, der Fußballweltmeisterin Annike Krahn und dem VFL-Maskottchen Bobbi Bolzer, vorführen konnten.